arabic vs. robusta


Welche Kaffeesorte ist denn nun die bessere?

Diese Frage wird oft gestellt und individuell ganz anders beantwortet. Unsere Antwort dazu ist ganz eindeutig: 

Das kommt darauf an!

Der Endverbraucher wird oft mit Fakten und Angaben konfrontiert, die er gar nicht einordnen kann. Um Licht ins Dunkle zu bringen, nähern wir uns einmal kurz und knapp den wesentlichen Unterschieden an.

Die Arabica

Die Arabica Bohnen haben eine viel größere Bandbreite an unterschiedlichen Aromen. Das können nussige, säuerliche oder auch würzige sein. Wenn man sich dann noch vorstellt, dass Kaffeeröster für ihre Blends unter Umständen vier verschiedene Sorten in unterschiedlichen Verhältnissen miteinander kombinieren, kann man sich gut ausmalen was für eine Bandbreite an Geschmacksnuancen so komponiert werden kann. Das ist wirklich herausragend und das bietet die Robusta Bohne nicht.

Die Robusta

Die Robusta Bohne dagegen bietet kräftige und würzige Aromen. Auch die werden für ausbalancierte Kaffeemischungen benötigt. Die Bandbreite an Aromen bietet sie allerdings nicht.

Das unschlagbare Argument für die Robusta Bohne ist aber, und dass macht sie so unverzichtbar, dass sie verantwortlich für die Crema auf dem Espresso und anderen Kaffeemischgetränken ist. Ein richtiger Espresso, so wie wir ihn kennen, wäre ohne Robusta Bohne nicht möglich. Auch bei anderen Kaffeemischgetränken wie Schümli trägt sie zum kräftigen Geschmack und der Crema bei.

Kaffeegenuss ohne Robusta ist deshalb für Espressotrinker und Liebhaber kräftiger Kaffeemischgetränke nicht möglich und Liebhaber des feinen Filterkaffees schwören auf die Arabicavielfalt. An dieser Stelle steht es also 

1:1

Einen kleinen Überblick über die wesentlichen Unterschiede der Kaffeesorten haben wir dann auch noch in unserer Schautafel veranschaulicht. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Qualitätskriterien die für den Kaffeetrinker unmittelbar relevant sind, eher um Nerd-Wissen für die nächste Party oder den Küchen-Talk mit den Kollegen.